Licht-im-Terrarium: Literaturdatenbank |
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| Resource type: Journal Article DOI: https://doi.org/10.1111/1365-2435.14114 BibTeX citation key: Conley2022 View all bibliographic details |
Categories: Englisch = English Keywords: Thermoregulation = Thermoregulation, Ultraviolett = Ultraviolet, Vitamin D = Vitamin D Creators: Conley, Lattanzio Collection: Functional Ecology |
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Meine Sichtweise (Keine vollständige Zusammenfassung des Artikels! Meine Meinung muss nicht mit der Meinung der Autoren übereinstimmen! Bitte lesen Sie auch die Originalarbeit!)
Hier noch eine Zusammenfassung der Autoren in einfacher Sprache. 40 Zaunleguane (Sceloporus undulatus) wurden in Viginia, USA, gefangen. Am Fangort wurde der UV-Index (Solarmeter 6.5) und auch die Körpertemperatur (IR-Thermometer an der Kloake) erfasst. Sie wurden 3 Wochen lang in separaten kleinen Plastikboxen gehalten und für Temperatur- und UV-Präferenz-Tests verwendet. Für diese Tests wurden die Echsen für 60 min in eine lange Box (91 cm x 10 cm x 20,5 cm LxBxH) gesetzt. Sowohl der UV-Index als auch die Körpertemperatur wurden mit Datenloggern aufgezeichnet: Der UV-Index mit einem Arduino-Sensor auf dem Rücken der Echse, die Körpertemperatur mit einem Thermoelement an der Kloake gemessen. Die Box hatte entweder einen Temperatur- oder einen UV-Gradienten oder beides. Der Temperaturgradient betrug 23°C–50°C und wurde durch einen Keramikstrahler an einem Ende erzeugt. Der UV-Gradient war UVI 0–20 und wurde durch eine Arcadia-Röhre mit zunehmendem Abstand entlang der Box erzeugt. Die bevorzugte Temperatur oder der UV-Index wurde als mittlere Temperatur/UV-Indizes der ausgewählten Tiere berechnet. Die Set-Temperatur wurde als die mittleren 50 % der Temperatur/UV-Indizes der Tiere berechnet. Ergebnis (Alle Werte sind in Tabelle 1 in der Arbeit, auch aufgeteilt nach Geschlecht):
Bemerkenswert ist, dass die im Versuch gewählten Temperaturen niedriger und die UV-Indizes höher sind als in freier Wildbahn. Ich frage mich, ob das eine Bedeutung hat. Denn die Situation im Experiment unterscheidet sich stark: Nicht nur ist der Aufenthalt in der Test-Box unnatürlich. Der Keramikstrahler erzeugt bei der Echse ein anderes Wärmeempfinden, weil das langwellige IRC die verschiedenen Gewebeschichten ganz anders aufheizt als das sichtbare Licht und IRA des Sonnenlichts. Und die Menge an sichtbarem Licht aus der Arcadia-Röhre ist viel geringer als im Sonnenlicht. Es ist nicht klar, wie die Leguane die UV-Menge wahrnehmen, aber wenn auch der visuelle Sinn eine Rolle spielt, wird das Experiment falsche Signale liefern. Außerdem war die Temperaturmessmethode eine andere. Dennoch ist es faszinierend, dass die Echsen „vernünftige“ UV-Indizes wählten. Ich denke, dieses Paper beweist wirklich, dass sie einen Sensor für UVB haben müssen! Der alleinige Vergleich der verschiedenen Laborexperimente schließt aber alle Bedenken bzgl nicht-natürlicher UV- und Wärmequellen aus. Und das Experiment zeigte, dass die Echsen in beiden Experimenten fast den gleichen UV-Index wählten, aber 5°C (!!) höhere Temperaturen, um den gleichen UV-Index zu erhalten. Daher stimme ich der Zusammenfassung zu, dass sie UV gegenüber Temperatur zu priorisieren scheinen. Allerdings wurden die Tiere hier vor die Wahl gestellt: höherer UV-Index als in Versuch 2 oder höhere Temperatur als in Versuch 1. In dieser Situation erschien den Echsen eine “zu hohe” Temperatur vielleicht als ungefährlicher als ein zu hoher UV-Index. Ich stimme auch dem Fazit der Autoren zu, dass es sinnvoll ist, im Terrarium für unterschiedliche UV- und Temperaturstufen zu sorgen, damit die Tiere wählen können. Added by: Sarina |
| Abstract |
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Abstract Over a century of ecophysiological studies on lizards have perpetuated the assumption that basking and shuttling movements between sun and shade function solely for temperature regulation. However, these behaviors also modulate exposure to ultraviolet (UV) wavelengths that are essential for maintaining physiological homeostasis as well as ensuring proper growth and development and enhancing long-term fitness. An alternative hypothesis is that lizards also actively regulate their UV exposure. In this scenario, UV needs may even override temperature needs (or vice versa), generating asymmetries in the ability of a lizard to regulate both conditions equally. We test this hypothesis using field and laboratory data collected on adult Sceloporus undulatus. We found that S. undulatus actively regulate UV exposure and prioritize UV over temperature, favoring body temperatures much higher than preferred values to sustain preferred UV exposure. In stark contrast, temperature had no reciprocal impact on UV regulation behavior. Our field data support these patterns, suggesting that lizards may even seek out hotter environments despite thermal costs to enhance UV exposure. We conclude that S. undulatus actively regulate for UV as well as temperature. Unfortunately, outside of zoos and private hobbyists, appreciation of the importance of UV for ectotherm survival and reproductive success has been minimal. Addressing this deficit will therefore be vital to improve our understanding of the factors shaping the evolution of ectotherm photoregulation behavior in nature.
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