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de Loos, B. (2016). Production of cutaneous vitamin d3 after uvb radiation in reptiles and amphibians. Unpublished master's thesis, Utrecht University. 
Added by: Sarina (2016-05-10 08:17:33)   Last edited by: Sarina (2024-02-09 13:30:27)
Resource type: Thesis/Dissertation
BibTeX citation key: deLoos2016
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Categories: Englisch = English
Keywords: Amphibien = Amphibians, Reptilien = Reptiles, Ultraviolett = Ultraviolet, Vitamin D = Vitamin D
Creators: de Loos
Publisher: Utrecht University
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Meine Sichtweise (Keine vollständige Zusammenfassung des Artikels! Meine Meinung muss nicht mit der Meinung der Autoren übereinstimmen! Bitte lesen Sie auch die Originalarbeit!)     

Es wurden Hautproben verschiedener toter Amphibien- und Reptiilienarten eines "Reptilenspezialisten" für diese Studie genutzt. Die Herkunft ist unklar, es sind jedoch einige untypische Arten enthalten. Es scheint mir denkbar, dass es sich um Wildfänge handelte, die einen Import nicht überlebt haben. Dabei ist natürlich fraglich in wie weit die Transportbedingungen und die Dauer zwischen Todeszeitpunkt und Einfrieren der Hautproben die Verlässlichkeit negativ beeinflusst haben.

Die Hautproben wurden 30 Minuten lang mit einer Arcadia 12% 15W Leuchtstofflampe (mutmaßlich T8 45cm) bei 37°C bestrahlt. Die UVB-Dosis ist mit 2,16 J/cm² ( = 30 min x 2100 µW/cm²) angeben, der Wert erscheint mir unglaubwürdig hoch, es ist jedoch nicht angegeben, wie die Bestrahlungsstärke gemessen wurde.

Es wurden die VitaminD3- und 7DHC-Konzentration vor- und nach der Bestrahlung gemessen.

Als Kontrollprobe diente die Haut einer Ratte. 

Zusammenfassend erscheinen die Messwerte völlig zufällig. Selbst bei der Kontrollprobe - der Rattenhaut - war die Vitamin-D3-Konzentration nach der Bestrahlung geringer als vor der Bestrahlung. Die Kontrollprobe soll eigentlich nachweisen, dass die Methode funktioniert - das war hier nicht der Fall. 

Die einzige Schlussfolgerung, die man aus dieser Studie ziehen kann, ist dass im Labor oder bei der Datenauswertung etwas schief gegangen sein muss. Wenn selbst die Kontrollprobe keine sinnvollen Werte liefert, sind alle Werte hinfällig.


Added by: Sarina  
Abstract
The aim of this study was to investigate the differences in the ability of different reptile and amphibian species to synthesize sufficient amounts of vitamin D in the skin. Skin tissue of 32 different species where collected from dead animals from a terrarium specialist. Wistar rat skin served as a positive control. Cholesterol, 7-DHC, and vitamin D levels were determined after UVB exposure at 37°C, and compared to non-irradiated skin. Overall, there was no significant effect of UVB irradiation on 7-DHC and vitamin D concentrations of the skin in different reptile and amphibian species. The relatively low cutaneous levels of the vitamin D precursor 7-DHC observed in this study suggest that most reptiles and amphibians are unable to synthesize sufficient amounts of vitamin D. However, some reptiles and amphibians species could be capable of synthesizing sufficient amounts of vitamin D in their skin. The results have to be taken into account when appropriate husbandry and food recommendations are given for these species when held under captive conditions.

  
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