Licht-im-Terrarium: Literaturdatenbank

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UV-Verbrennung bei Phelsuma robertmertensi. Available: http://www.schlangenfor ... read.php?threadid=43450 Accessed: March 28, 2010. 
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Categories: Deutsch = German
Keywords: Ultraviolett = Ultraviolet
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Abstract
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29.Dezember 2009

Hallo miteinander
Hat jemand von euch Erfahrung mit Hautpilz bei Phelsuma? Eine Kollegin von mir hat bei zwei Latis so was wie Schimmel auf dem Rücken. Das Männchen hatte extremen Befall über den Rücken und Kopf und das Weibchen ebenfalls schon ein bisschen. Habe die Tiere mal rausgefangen, damit ich mir das genauer ansehen kann und da wir sie gemäss Kotproben auf Einzeller behandeln wollten (was wir aus stressgründen den Tieren zu lieb mal für heute unterliessen).
Als ich die Tiere anfasste, haben sie sofort die Haut verloren und darunter kam eine harzig klebende Flüssigkeit zum Vorschein, welche den ganzen Körper zu bedecken schien, teilweise löste sich sogar die untere Hautschicht. Ich habe sie mal mit Kamille betupft und etwas Bebanten gesprayt, doch beim Männchen scheinen auch die Augen befallen zu sein. Sie kann mit den Tieren erst am 6. Januar zum Tierarzt (Godenzi) und wenn jemand einen guten Tipp hätte bis dahin, wären wir sicher nicht böse Augenzwinkern!
Naja, das Terri in dem sie bis vor kurzem lebten haben wir mal sauber desinfiziert und sämtlichen Schimmel entfernt. Die Tiere sind derzeit einzeln in Aufzuchtterrarien untergebracht.

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Eine Häutung ist ausgeschlossen, da sich die Tiere soeben "gehäutet" haben, das heisst dort wo der Pilz war eben nicht, es waren mehrere Häutungsschichten dort.

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Ich habe ihr vor ca. einem Monat geholfen ein neues Terrarium mit guter Durchlüftung und Massen für die beiden zu besorgen und einzurichten. Die Tiere schienen damals noch gesund, denke aber, sie hatten die Pilze schon von ihrem alten, verschimmelten und nicht grad hygienischen Terrarium mitgenommen, welches sie mit Unken teilten. Fütterung stimmt soweit und [b]seit einem Monat waren sie auch in einem sauberen Terrarium mit angemessener Beleuchtung
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Naja, also nachdem das Männchen gestern verstorben ist, ist das Weibchen nun heute doch zum Tierarzt gereist. Gemäss TA ist sie noch ziemlich fitt, das Männchen sah aber vor einer Woche noch ähnlich aus. Er hat nun ein Pilzmittel mitgegeben und ein Antibiotika. Das Tier ist inzwischen in meiner Quarantäneanlage gelandet und ich habe es heute das erste mal behandelt. Ich konnte sie jedoch rausnehmen, ohne dass sie fortgerannt wäre. Naja, also unter "noch fitt" verstehe ich da ein bisschen was anderes. Hoffe, sie packt es und mal schauen wie es morgen um sie steht, ich hoffe, sie bewegt sich dann doch mal noch etwas mehr als bisher.
Den eigentlichen Pilz habe ich ja im vornherein teils ungewollt schon entfernt, da die Haut wie gesagt grad an meinen Fingern hängen blieb. So was habe ich bisher doch noch nie gesehen bei Phelsumen (auch nicht bei andern Reptilien), muss was ganz aggressives sein. Werde morgen mal selbst anrufen und mit dem TA sprechen.

02.01.2010

Leider hat es das Weibchen trotz Antibiotika vom TA und einer Creme gegen Hautpilz nicht mehr geschafft. Sie ist jetzt im Tiefkühlfach und geht in die Untersuchung. Den TA selbst konnte ich nicht mehr erreichen, wegen den Festtagen. Ich möchte wissen, was genau das war und werde auch weitere Informationen reinstellen, sobald ich mehr weiss. Sie bewegete sich wie das Männchen innerhalb von drei Tagen immer wengier und war auch immer seltener an der Scheibe anzutreffen. Die Haut schien sich noch mehr abzulösen, obwohl ich darauf geachtet habe, sie möglichst wenig anzufassen. Die Füsse habe ich nie berührt, Fett in den Lamellen kann also nicht der Grund gewesen sein, warum sie nicht mehr die Scheiben rauf ging.

04.01.2010

nein, bei der Halterin handelt es sich um niemanden aus dem Forum!!! Da das Weibchen gestorben ist, werde ich sie morgen einschicken. Scheint, als ob die Kronengeckos die Krankheit nun auch noch eingefangen haben unglücklich, hoffe, ich muss die nicht auch noch pflegen, habe nämlich derzeit sämtliche Abschlussprüfungen.

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Also die Kollegin ist heute schnurstrax mit den Kronen zum TA und Godenzi meinte, die seien topfit und einwandfrei in ordnung. Sie schickt am Mittwoch sicherheitshalber trotzdem noch eine Kotprobe ein. Das gefrohrene Tier nütze für eine Autopsie nichts mehr sagte mir der TA am Telefon unglücklich! Werde nun wohl nie wissen, was es wirklich war. TA vermutet bakterieller Infekt und Pilz.

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http://www.schlangenforum.ch/wbb2/thread.php?threadid=43450

28.03.2010

Ich habe zu meinem wunderschönen Robermertensi F1 NZ Weibchen (jährig) einen Mann erworben. Der Mann war ein Monat in Quarantäne und Kotproben waren in Ordnung. So setzte ich ihn zu meinem Weibchen, was leider nicht zu harmonieren schien. Er vertrieb sie ständig, so dass ich das gestresste Weibchen rausnahm (vor einer guten Woche). Ich halte sie einzeln, um sie beobachten zu können, doch es scheint täglich bergab zu gehen und ihre Haut auf der Oberseite begann sich sonderbar zu verändern. Sie ist gewellt mit Rissen und das Tier relativ dunkel und glänzend. Die Unterseite scheint jedoch ganz gewöhnlich zu sein.
Ich habe wieder mal versucht ein Bild zu schiessen und diesmal ist sogar was erkennbar. Ein Bild wie sie aussah, kurz bevor der Mann dazu kam und ein Bild von heute.

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Das Tier sah eigentlich vor acht Tagen noch relativ gut aus und ich war dann eine Woche weg und eine Kollegin hat geschaut.
Eine Verbrennung ist nicht möglich, da das Licht nicht im Terri ist und sie kam in ein Terri, welches ich vor ca. einem Monat frisch sterilisiert habe. Woher da Pilze kommen könnten, kann ich mir nicht vorstellen.

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29.03.2010

Verbrennung schliesse ich deshalb aus, weil das Tier abgesehen vom Stress noch in Ordnung war, als ich es umgesetzt habe und die UV beleuchtung über der Lüftung im Terri angebracht ist, wo das Tier höchstens auf der Unterseite eine Verbrennung haben könnte. In den Terris, welche ich zur Beobachtung benütze hat es gar keine Pflanzen, sondern nur Bodengrund, Bambus und ein Wasserschälchen, ein Stück Biobanane, damit die Fliegen nicht überall sind und ein Schälchen mit Vitakalk.

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Die obere Haut des Tieres ist wirklich tot und ein grosses Stück davon hat sie abgeschabt und die Fetzen, die noch lose hingen, entfernte ich vorsichtig mit einer Pinzette und strich eine 5mm dicke Wundheilsalbe, welche antiseptische Wirkung hat, drauf. Man sieht die Wirbelsäule, ist also wirklich die ganze Haut weg. Am Bauch, den Beinen und der Schwanzunterseite hat sie sich heute normal gehäutet. Am Kopf vom Oberkifer an jedoch nicht. Es macht mir etwas sorgen, da am Kopf die Haut normal zu sein scheint und sie sich dort nicht häutet.
Sie hatte bisan nie Häutungsprobleme und das Terri hat gute Lüftung.
Die Haut ist relativ grossflächig weg (schätze ca. ein Viertel der Hautfläche). der Rest scheint ok zu sein und am Schwanz zeigt sie stellenweise sogar wieder Farbe.
Sie bewegt sich auch, wenn ich etwas am Terri mache rennt sie sogar nach hinten, jedoch nur am Boden nach, habe sie aber nie fressen gesehen.

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Dass es etwas ansteckendes ist glaube ich zwar nicht, da es den andern Tieren allen prächtig geht (habe schon wieder Angst, dass ich nicht genügend Platz für die NZ haben werde, wenn all die Eier wirklich schlüpfen, was bisher meist der Fall war). Habe derzeit von sämtlichen Arten mindestens ein Gelege oder trächtige Weibchen, mit Ausnahme der Robertmertensis.
Dem Männchen geht es weiterhin gut, was ebenfalls gegen eine Ansteckung spricht, bei der Geschwindigkeit, wo sich das bei ihr entwickelt hat.

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Ja, es errinnert mich sehr stark an die Laticaudas von meiner Kollegin, habe deshalb auch dieselben Medis benützt. Ich vermutle langsam dass es dasselbe ist und bereue, dass ich ein Tier von ihr hier gepflegt habe, wenn auch in einem andern Zimmer und mit Hände desinfiszieren.
Damals waren wir ja zwei mal beim Tierarzt und er wusste auch nicht genau was es war.
Ich habe Lucky reptile UV birnen drin und gebe Vitakalkpräparate (dasselbe wie der Zürichzoo und M Rösch, weiss den Namen nicht auswendig), wo sie sich selber bedienen können und dies auch machen in einem Schälchen. Je nach Art pulvere ich ab und zu die Futtertiere. Der Vitagehalt ist eher zu hoch als zu niedrig, kann mir aber nicht vorstellen, dass die Tierchen mehr aufnehmen als dass sie brauchen, oder doch? Meine Kollegin hatte damals gar kein Vitapulver drin.
Das letzte mal war das Problem, dass das Tier am Freitag abend verstorben ist und der Tierarzt erst vom Montag an arbeitete und ich somit das Tier nicht einschicken konnte.
Nun leider ist das Weibchen heute früh gestorben und bereits auf der Post für die Untersuchung. Was mich aber noch mehr beunruhigt und mich vermuten lässt, dass ich auf ich weiss nicht welche Art den Virus von der Kollegin eingeschleickt habe, ist, dass das Männchen seit heute ebenfalls nicht mehr gut aussieht.
Ich hoffe auf einen Bericht vom TA und dass er diesmal mehr rausfindet.
Ich habe sämtliches Material, das in den Terris war, inklusiv Pflanzen jetzt in den Müll gegeben.

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Habe in diesem Fall Lucky Reptile in der Fassung, nicht im Terri, schliesse also Verbrennung weiterhin aus. Ich habe bei gewissen andern Terris die Birnen in den Terrarien, beobachte aber die Tiere gut und hatte dort noch nie Probleme. Habe noch nie ein Tier auf einer Birne gesehen.
Vitamin A kriegen die Tiere, zu mindest gemäss Packungsbeilage.
Ausbildungstechnisch war es mir nicht möglich heute zum TA zu fahren und ich hätte es aber auch nicht gemacht, wenn ich Zeit gehabt hätte, da ich morgen einen Bericht, den ich leider bei den Latis nicht erhielt, erhalten werde und dem Tier lieber den Stress erspare und dafür einen Tag auf die Diagnose warte.
Bei lebenden Tieren konnte der TA bei den Laticaudas und ich bin mir langsam ziemlich sicher, dass es dasselbe ist, nichts konkretes feststellen.
Dies ist ein weiterer Grund, weshalb ich das Tier nicht unnötig stressen möchte. Er ist nun in einem Terri weit weg von den anderen Tieren in einem Quarantänenterrarium.

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So, nun mal weg von den Tötungsanleitungen zurück zur "Auflösung". Das Tier hatte eine grossflächige Veräzung oder Verbrennung, welche sich entzündet hat und zu einer Blutvergiftung geführt hat.
Der TA hätte dem Tier nicht mehr helfen können, da die befallene Stelle zu grossflächig war.
Es gibt zwei Erklärungsursachen, welche dazu geführt haben könnten. Einerseits habe ich und meine Kollegin dieselben Terris benützt und diese nicht gereinigt, da sie ja neu waren. Wir wussten nicht, dass die manchmal noch mit diversen Mitteln gereinigt werden, die nicht so tierverträglich sind. Fehler eins, aus dem ich gelernt habe.
Dann die viel wahrscheinlichere Erklärung aufgrund der Örtlichkeit der befallenen Stelle. Die Lampe hat einen Defekt (war dieselbe wie die von meiner Kollegin, da ich das Terri mit Beleuchtung damals übernommen habe) und strahlte punktuell starkes UVC aus. Anscheinend gibt es solche Montagsprodukte und dann reicht auch ein Abstand von 20 cm für solche tragischen Fälle unglücklich.
Nun das Terri wurde sauber desinfisziert und gewaschen. Der gesamte Inhalt mit UVBirne entsorgt.
Behandlung bei Verbrennung empfahl der Spezialist Betadine Spray.
Leider habe ich mich zu sehr auf die Technik verlassen und dies viel zu spät erfahren, so dass diese Birne vermutlich vier Tieren das Leben gekostet hat unglücklich!

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nein, habe keine Bright sund, ist ne 5.0 Sparlampe, Bright sun verwende ich nicht für Phelsumen. Die sind zwar super, habe jedoch nicht so viel Geld für die Anschaffung/Stromkosten und bin mit diesen bisher immer gut gefahren.
Ich hatte UV C im Kopf, ist möglich dass dies falsch ist. Auf jeden Fall gibt es anscheinend Lampen, welche punktuell zu viel abgeben, was zu Sonnenbrand führt.

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Ich habe das mit der Verbrennung ausgeschlossen, weil das Tier nicht auf die Lampe sitzen konnte und sich dort verbrennen. Dass die Tiere einen "Sonnenbrand" kriegen können war mir nicht bewusst. Ich habe die Birne von dem Terri meiner Kollegin raus genommen, da sie nicht in die Glocke dort gepasst hat, welche ich darauf stellte. Mir kam erst viel später, als ich hörte, dass es eine Verbrennung durch defekte Lampen geben kann, in den Sinn, dass dies tatsächlich dieselbe Lampe war.
  
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